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Früherkennung der Schizophrenie und die Bedeutung für Verlauf und Outcome Drucken
(Maurer & Häfner: Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2007)

Früherkennung von Personen mit einem Schizophrenierisiko erfordert verschiedene Voraussetzungen, wie z. B. das Wissen um psychotische Erkrankungen in der Bevölkerung sowie niedrig-schwellige Angebote der Frühintervention. Die mit der Früherkennung und Frühintervention verbundene Hoffnung, durch Kürzung der Dauer der unbehandelten Psychose oder der unbehandelten Erkrankung Verlauf und Ausgang günstig zu beeinflussen, folgt aus den meist bei Erstepisodenstichproben gefundenen negativen Zusammenhängen von Dauer der unbehandelten Psychose und Verlauf. Der Vorbehalt, dieser Zusammenhang sei durch einen indirekten Zusammenhang von nicht therapeutisch beeinflussbaren Variablen zu erklären, konnte durch statistische Kontrolle solcher Variablen weitgehend ausgeräumt werden. Doch der entscheidende Nachweis des Erfolgs der Frühintervention ist nur durch ein experimentelles Untersuchungsdesign zu leisten. Erst dann lässt sich die weitere Intensivierung und Etablierung der Frühintervention rechtfertigen.

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http://www.kup.at/kup/pdf/6454.pdf

 
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