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Was will die Österreichische Schizophrenie Gesellschaft? Drucken
Die Österreichische Schizophrenie Gesellschaft ist im Jahre 1993 ins Leben gerufen worden.

Sie hat sich bei der Gründung das Ziel gesetzt, die Lage aller direkt und/oder indirekt von Schizophrenie Betroffenen zu verbessern (siehe auch Statuten). Dies beinhaltet unter anderem:

  1. die Förderung des Wissens über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten, 
  2. die Förderung der Weiterentwicklung der bestehenden Behandlungs- und Betreuungsrichtlinien nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft,
  3. die Förderung der Akzeptanz der Erkrankung, 
  4. die Förderung der Kommunikation zwischen allen Betroffenen,
  5. die Organisation von fachspezifischen Tagungen, Vorträgen und sonstige Veranstaltungen.

Im Laufe der Zeit haben sich darüber hinaus noch einige weitere Schwerpunkte ergeben:

  1. Der Umgang mit dem Stigma der Erkrankung Schizophrenie ist eine Erkrankung, bei der eine Vielzahl falscher Vorstellungen und Vorurteile besteht. In den Medien wird Schizophrenie vorwiegend in negativen Zusammenhängen dargestellt, die öffentliche Meinung ist voll von unrichtigen Einstellungen. Für die Betroffenen bedeutet dies oft eine schwere zusätzliche Belastung. Eines der Hauptanliegen der Österreichischen Schizophrenie Gesellschaft ist es, diese Situation durch eine adäquate Informationspolitik, aber auch durch eine möglichst umfassende Optimierung der Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern.
  2. Alle an einen Tisch bringen – der trialogische Ansatz: Von der Krankheit Betroffene, ihre Angehörigen und die professionellen Helfer haben jeweils ihre besonderen Interessen und Schwerpunkte. Im Rahmen der Österreichischen Schizophrenie Gesellschaft bietet sich ein Forum, trotz manchmal bestehender Gegensätze gemeinsam an den eingangs zitierten Zielen zu arbeiten. Das gleiche gilt auch für die Kommunikation zwischen den verschiedenen professionellen Disziplinen, wie Ärzten, Pflegekräften, Psychologen, Sozialarbeitern und den verschiedenen Arten von Therapeuten.
  3. Förderung von Forschung, Wissenstransfer und Ausbildung: Die Österreichische Schizophrenie Gesellschaft versucht einerseits auf wichtige aktuelle Forschungsergebnisse, andrerseits auch auf in der Forschung wenig beachtete Themen aufmerksam zu machen. In den letzten Jahren bemüht sie sich besonders, den Ausbildungsstand zum Thema Schizophrenie bei den verschiedenen professionellen Helfern zu verbessern.
 
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